Der zweite Prototyp wurde unter zeitlichen und finanziellen
Einschränkungen gebaut. Diese Einschränkungen wurden beim dritten
Prototyp aufgehoben.
Vom Prinzip her ist der dritte Prototyp die Weiterentwicklung des
zweiten Prototyps. Er ist ebenfalls ein Olson-Horn, auch die Bauweise
ist sehr ähnlich.
Unterschiede gibt es bei der Materialwahl und bei der
Hornkontour. Wurde beim zweiten Prototyp Pappel verwendet, so ist dies
beim dritten Prototyp Birke. Die Hornlänge des zweiten Prototyps war
größer, dafür waren die Querschnitte kleiner - beim dritten Prototyp
wurde versucht, annähernd quadratische Querschnitte zu erzielen, das
Horn wurde zugunsten besseren Timings und geringerer Verfärbungen
verkürzt.
Der dritte Prototyp hat weniger Baß als der zweite, ist aber im
Gegensatz zu diesem weitgehend verfärbungsfrei.
Der dritte Prototyp des großen Spiralhorns bietet eine herausragende
Auflösung von Details und eine Raumtiefe, die die Wand des Hörraums
verschwinden läßt und dahinter eine große Bühne aufbaut. Auf der
Hifi-Music-World in Wetzlar war dieser Lautsprecher eine der
Hauptattraktionen und wurde von den Besuchern sehr gelobt.
Die japanische Fachzeitschrift
stereo
berichtete über die HiFi-Music-World
und zeigte dabei zwei Photos der Cornu Spiralhörner:
Der dritte Prototyp wurde in die U.S.A. exportiert.