Der erste Prototyp der großen Spiralhörner war ursprünglich für ein
Mehrwege-System geplant, es zeigten sich jedoch gravierende technische
Probleme -
die Platzierung von Mitteltöner und Hochtöner war nicht befriedigend
realisierbar.
Deswegen wurden verschiedene Breitbänder in diesem Gehäuse
getestet, Lowther PM6c AT, Manger MSW, Lowther DX4.
Die klangliche Rangfolge der Chassis entsprach ihrem Preis.
Zu der Version mit Lowther DX4 gibt es einen sehr
ausführlichen Hörbericht.
Klanglich war der erste Prototyp gut aufgestellt, auch im Vergleich zu
kommerziellen Produkten wie z.B. Backes&Müller BM3A oder Martin
Logan Aerius.
Der Klang dieses Prototypen führte dazu, daß Cornu
Breitbandlautsprecher einsetzt.
Der Prototyp war relativ massiv aufgebaut, beim Abriß eines Mauerteils
fiel eines der Hörner ca. 20cm auf Parkettboden und hinterließ einen
tiefen Eindruck ohne selbst Spuren des Geschehens davonzutragen. Bei
der Gelegenheit scherte er auch einige Stecker der nahestehenden
HiFi-Anlage ab. Front- und Rückplatte waren 15mm Buche
Multiplex. Eines der Spiralhörner wog 26kg und war extrem schwierig zu transportieren.
Das Spiralhorn war mit ca. 15cm Tiefe
besonders flach.
Im Inneren der Hörner befand sich eine Schallführung aus 4 Spiraltrichtern,
von denen jeder etwa 3m lang ist.